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Mittwoch, 19. März 2008
Praktikantenausbeutung
faustus, 13:58h
Die Interessenvertretung für Hochschulabsolventen "fairwork" vergibt den "Preis" für die grösste Abzocke des Jahres an das Deutsche Historische Museum (DHM) in Berlin. Das Museum hatte einer 29-jährigen Uni-Absolventin ein Praktikum zu fragwürdigen Bedingungen angeboten.
Vertraglich forderte das Museum ein unentgeltliches sechsmonatiges Praktikum, ohne Urlaubsanspruch und Aussicht auf eine spätere Anstellung. Zusätzlich sollte die Absolventin alle Rechte an ihren
Arbeiten in dieser Zeit ans DHM abtreten und kein Recht auf Krankengeld sowie Unfallfürsorge erhalten.
Solche Fälle von "sittenwidrigen Scheinpraktika" sind keine Seltenheit, bestätigt Anwalt Christian Regnery. Steht das "Interesse des Arbeitgebers an der Arbeitsleistung des Praktikanten im Vordergrund" ist juristisch von einem normalen Arbeitsverhältnis
auszugehen und Lohn entsprechend zu zahlen.
Vertraglich forderte das Museum ein unentgeltliches sechsmonatiges Praktikum, ohne Urlaubsanspruch und Aussicht auf eine spätere Anstellung. Zusätzlich sollte die Absolventin alle Rechte an ihren
Arbeiten in dieser Zeit ans DHM abtreten und kein Recht auf Krankengeld sowie Unfallfürsorge erhalten.
Solche Fälle von "sittenwidrigen Scheinpraktika" sind keine Seltenheit, bestätigt Anwalt Christian Regnery. Steht das "Interesse des Arbeitgebers an der Arbeitsleistung des Praktikanten im Vordergrund" ist juristisch von einem normalen Arbeitsverhältnis
auszugehen und Lohn entsprechend zu zahlen.
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Samstag, 9. Februar 2008
Die verrücktgewordene Stinkameise
faustus, 17:18h
>> Im Gehen fällt mir etwas ein, was ich einmal gelesen habe, von einer bestimmten Ameisenart, einer Stinkameise, die in den Wäldern Westafrikas auf dem Boden lebe. Diese Ameise geht ganz unauffällig auf dem Boden ihrem Ameisengeschäft nach. Sie weiß nichts von dem seltsamen, phantastischen Schicksal, das die Natur ihr zugedacht hat. Es gibt nämlich in diesen Wäldern eine bestimmte Pilzart, die in den Wipfeln der hohen Waldbäume gedeiht. Irgendwann stößt dieser Pilz Millionen von Sporen aus. Sie werden von dem leisesten Lufthauch mitgenommen, werden hierhin und dorthin getrieben und landen schließlich irgendwo auf dem Boden. Einige dieser Sporen fallen nach dem Zufallsprinzip auf Säugetiere und Reptilien, einige auf krabbelnde Insekten. Sie sind vollkommen unschädlich, außer für eine Art: unsere Stinkameise. Eine einzige winzige Pilzspore fällt auf die Stinkameise und wird zu einem Bestandteil ihres Ameisensystems. Sie treibt die Ameise zum Wahnsinn. Der Lebensraum der Stinkameise ist, wie gesagt, der Boden, doch das tödliche Gift der Pilzspore ruft in ihr plötzlich den Wunsch zu klettern hervor. Also verläßt die Stinkameise zum ersten und letzten Mal in ihrem Leben den Boden und macht sich auf den Weg nach oben. Sie klettert und klettert, immer höher und höher, bis sie nicht weiterklettern kann. Dort, im höchsten Wipfel des Baumes, senkt sie fest und unverrückbar ihre Mandibeln in den letzten Zweig - und stirbt auf der Stelle. In der toten Ameise wächst der Pilz friedlich heran, genährt von Ameisenfleisch, gewärmt von dem Licht des Wipfels. Die Ameise wird aufgezehrt, und ein neuer Pilz wird geboren.
Manchmal, wenn ich auf mein Leben zurückblicke, komme ich mir wie eine verrücktgewordene Stinkameise vor, getrieben von der einen Pilzspore, die mich zufällig traf. Heute, das ahne ich, ist es so weit, meine Mandibeln in die Rinde am Wipfel des Baumes zu senken. <<
Aus: "Die neuen Bekenntnisse", von William Boyd
Manchmal, wenn ich auf mein Leben zurückblicke, komme ich mir wie eine verrücktgewordene Stinkameise vor, getrieben von der einen Pilzspore, die mich zufällig traf. Heute, das ahne ich, ist es so weit, meine Mandibeln in die Rinde am Wipfel des Baumes zu senken. <<
Aus: "Die neuen Bekenntnisse", von William Boyd
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Mittwoch, 2. Januar 2008
Der Sinn des Kapitalismus
faustus, 18:50h
by Malcolm X
"Man kann kein kapitalistisches System betreiben, wenn man kein Geier ist; man muss das Blut von jemand anderem saugen, um Kapitalist zu sein.“
by Malcolm X
(Rede vom 20. Dezember 1964), 'At the Audubon', aus: 'Speaks', hgg. von George Breitman, Grove Press 1965, S.121f
"Man kann kein kapitalistisches System betreiben, wenn man kein Geier ist; man muss das Blut von jemand anderem saugen, um Kapitalist zu sein.“
by Malcolm X
(Rede vom 20. Dezember 1964), 'At the Audubon', aus: 'Speaks', hgg. von George Breitman, Grove Press 1965, S.121f
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Sonntag, 23. Dezember 2007
Happy Christimas and A Good New Year!
faustus, 19:56h
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Sonntag, 4. November 2007
Über die Absurdität des Lebens
faustus, 03:52h
Wer sich an das Absurde gewöhnt hat,
findet sich in unserer Zeit gut zurecht.
Eugène Ionesco
(1909-1994)
****
Im Leben lernt der Mensch
zuerst gehen und sprechen.
Später lernt er dann,
still zu sitzen und den Mund zu halten.
Marcel Pagnol
(französischer Schriftsteller, Dramaturg, Regisseur)
(1895-1974)
****
Die meisten Menschen
sterben an ihren Medikamenten
und nicht an ihren Krankheiten.
Jean Moliere
(1622-1673)
findet sich in unserer Zeit gut zurecht.
Eugène Ionesco
(1909-1994)
****
Im Leben lernt der Mensch
zuerst gehen und sprechen.
Später lernt er dann,
still zu sitzen und den Mund zu halten.
Marcel Pagnol
(französischer Schriftsteller, Dramaturg, Regisseur)
(1895-1974)
****
Die meisten Menschen
sterben an ihren Medikamenten
und nicht an ihren Krankheiten.
Jean Moliere
(1622-1673)
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Donnerstag, 27. September 2007
Jüdisches Sprichwort
faustus, 10:54h
Man arbat' und man schuftet
für das Brot und für die Muschet.
für das Brot und für die Muschet.
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Sonntag, 8. Juli 2007
Welche Voraussetzungen müssten da sein, um aus der Erde ein richtiges Paradies zu machen?
faustus, 01:53h
Meine Antwort:
Jeder soll sein eigenes Paradies schaffen indem er lernt, gerecht und friedlich im Umgang mit sich selber und den anderen zu leben. Nimm Tausende, Millionen oder gar Miliarden dieser Mikroparadiese die miteinander kommunizieren und kooperieren und schon hast du eine bessere Welt.
Jeder soll sein eigenes Paradies schaffen indem er lernt, gerecht und friedlich im Umgang mit sich selber und den anderen zu leben. Nimm Tausende, Millionen oder gar Miliarden dieser Mikroparadiese die miteinander kommunizieren und kooperieren und schon hast du eine bessere Welt.
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Donnerstag, 17. Mai 2007
Das Wettrudern
faustus, 20:46h
Vor einiger Zeit verabredete eine deutsche Firma ein jährliches Wettrudern gegen eine japanische Firma, das mit einem Achter auf dem Rhein ausgetragen wurde. Beide Mannschaften trainierten lange und hart, um ihre höchsten Leistungen zu erreichen. Als der große Tag kam, waren beide Mannschaften topfit, doch die Japaner gewannen das Rennen mit einem Vorsprung von einem Kilometer. Nach dieser Niederlage war das deutsche Team sehr betroffen, und die Moral war auf dem Tiefpunkt. Das obere Management entschied, dass der Grund für diese vernichtende Niederlage unbedingt herausgefunden werden müsse. Ein Projektteam wurde eingesetzt, um das Problem zu untersuchen und um geeignete Abhilfemaßnahmen zu empfehlen. Nach langen Untersuchungen fand man heraus, dass bei den Japanern sieben Leute ruderten und ein Mann steuerte, während im deutschen Team ein Mann ruderte und sieben steuerten. Das obere Management engagierte sofort eine Beraterfirma, die eine Studie über die Struktur des deutschen Teams anfertigen sollte. Nach einigen Monaten und beträchtlichen Kosten kamen die Berater zu dem Schluß, daß zu viele Leute steuerten und zu wenige ruderten. Um eine weitere Niederlage gegen die Japaner vorzubeugen, wurde die Teamstruktur geändert. Es gab jetzt vier Steuerleute, zwei Obersteuerleute, einen Steuerdirektor und einen Ruderer. Außerdem wurde für den Ruderer ein Leistungsbewertungssystem eingeführt, um ihm mehr Ansporn zu geben. "Wir müssen seinen Aufgabenbereich erweitern und ihm mehr Verantwortung geben." Im nächsten Jahr gewannen die Japaner mit einem Vorsprung von zwei Kilometern. Das Management entließ den Ruderer wegen schlechter Leistungen, verkaufte die Ruder und stoppte alle Investitionen in ein neues Boot. Der Beratungsfirma wurde ein Lob ausgesprochen, und das eingesparte Geld wurde dem oberen Management ausbezahlt.
Aus: "Scheissprojekt.de"
http://www.scheissprojekt.de
Aus: "Scheissprojekt.de"
http://www.scheissprojekt.de
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Montag, 2. April 2007
Gehaltsentwicklung: Nur die Reichen profitieren
faustus, 17:05h
Die Reichen werden reicher, die normalen Einkommen stagnieren dagegen. Die Vorstandsvorsitzenden der 30 DAX-Konzerne haben in den vergangenen zehn Jahren ihre Vergütung auf durchschnittlich fünf Millionen Euro pro Jahr verdreifacht. Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) in Berlin fand überdies heraus, dass die Superreichen ihr Einkommen seit 2001 um 50% gesteigert haben. Das Einkommen von Normalverdiener stieg im gleichen Zeitraum minimal - wenn überhaupt.
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Samstag, 13. Januar 2007
Hahahaha! Hartz!
faustus, 16:21h
Eine Hurengeschichte
___________________
Es gab schon viele Skandale und tiefe Stürze in der Wirtschaftswelt. Gerade in den Tagen der Siemens-Affäre bestätigt sich wieder die Erkenntnis, dass es keinen Fußbreit Boden im Reich der Finanz- und Buchhaltungspolitik gibt, den ein normaler Sterblicher sorglos betreten könnte. Aber so viele zerbeulte Egos und abgeschnittene Karrieren wie der VW-Fall hat selten ein Skandal hinterlassen: Neben Peter Hartz sind ein knappes Dutzend Manager verstrickt.
Hartz, der "Self-made" Mann von der Saar, galt als der beste Freund der Arbeiter – bis zur VW-Affäre. Am Mittwoch beginnt der Prozess gegen ihn.
Die deutsche Sprache verdankt Peter Hartz so kreative Wortschöpfungen wie "Job-Floater", "Ich-AG" und "Arbeitszeitkonten". Aber wenn der 65-jährige Ex-Manager redet, zum Beispiel während der Vernehmung durch die Braunschweiger Staatsanwaltschaft im Herbst des vergangenen Jahres, wirkt er seltsam steif. Er stockt, macht irritierende Pausen zwischen den Wörtern, gerät auf holprige Umwege, um dann endlich zu sagen: "Entsprechend dem Orientierungsrahmen Bonus 2003 für 2002 zur Zeugenvernehmung… vom 18. September 2006 entspricht die Gehaltsgruppierung einer Führungskraft der Gehaltsgruppen 31–34."
Ein Gaukler mit zwiedeutiger (gespaltener?) Persöhnlichkeit. Zum Glück für den Angeklagten wird bei Gericht weder von Joselia R. oder den namenlosen Huren in Shanghai, Seoul, Bratislava und Paris die Rede sein, die berufsmäßig nett zu ihm waren und deren Kosten in Höhe von mindestens 5772,48 Euro sein Faktotum Gebauer, dem auch die Anklage droht, bei der Firma als Vertrauensspesen abgerechnet haben soll.
Hartz hat nicht nur der Arbeiterbewegung geschadet, sondern sie sogar verraten. Ein Büttel des Kapitals. Sein Name wird wie kein anderer mit dem Umbau des deutschen Sozialstaates verbunden ("Hartz IV"). Der im Sommer 2005 ausgeschiedene Personalvorstand des Volkswagen-Konzerns wird in diversen Verlagskatalogen als Verfasser von drei Büchern geführt. Die Wahrheit ist aber, wie Hartz selbst mitteilen lässt, dass er seine Bücher "in Teamarbeit" geschrieben habe.
Ziemlich verschraubt hat Hartz vor den Staatsanwälten seine Huren-Eskapaden als "konkrete Ereignisse auf den Reisen" umschrieben. Der Hamburger Johann Schwenn, der den früheren VW-Betriebsratschef Klaus Volkert in der Affäre anwaltlich betreut, drückte sich schon verständlicher aus und nannte die "konkreten Ereignisse" eine "Gelegenheit zum Geschlechtsverkehr mit Prostituierten auf Firmenkosten".
Über die vorgebliche deutsche Macht-Elite hört man allerlei, aber dass ein firmeneigener Lustreisenorganisator, der ehemalige VW-Manager Klaus-Joachim Gebauer, den Personalvorstand Hartz sowie VW-Betriebsräte mit Frauen zu versorgen hatte, ist in der deutschen Skandalgeschichte ohne Beispiel.

----> Hartz' Personalpolitik: <----
- Vier-Tage-Woche ohne vollen Lohnausgleich
- Projekt 5000 mal 5000, bei dem Arbeitslose unter Tariflohn eingestellt wurden.
- "Ich mache euch alle reich!": ein Lieblingsspruch von Peter Hartz in Vertrautenkreisen.
--> Ex-VW-Betriebsratschef Volkert kassierte dank Hartz’scher Boni und Sonderboni von 540000 Euro allein im Jahr 2002 ein Gehalt von knapp 700000 Euro. Seit 1990 hatte der gelernte Schlosser seinen Lohn mit Hilfe von Peter Hartz verzwölffacht. Er durfte Vertrauensspesen abrechnen, für die niemand Belege verlangte.
--> Auch andere Betriebsräte erhielten einen persönlichen Leistungsbonus. Volkert und Hartz, sagt sein Adlatus Gebauer, hätten oft gemeinsam die Orte für internationale Betriebsratstreffen ausgesucht. Brüssel sei nicht in Frage gekommen, weil die Edelhuren bis morgens um vier Uhr in den Clubs gearbeitet hätten und dann müde gewesen seien. Also Brasilien. Oder Mexiko. Die Frage war nur: Zahlte das Werk vor Ort oder das Stammhaus in Wolfsburg?
--> Eine Geliebte von Volkert wurde auf Betriebskosten fürstlich bezahlt, insgesamt fielen 398806,33 Euro an. "I.0. Kostenstelle 1860", notierte Hartz. Seine Kostenstelle.
(the show goes on)
___________________
Es gab schon viele Skandale und tiefe Stürze in der Wirtschaftswelt. Gerade in den Tagen der Siemens-Affäre bestätigt sich wieder die Erkenntnis, dass es keinen Fußbreit Boden im Reich der Finanz- und Buchhaltungspolitik gibt, den ein normaler Sterblicher sorglos betreten könnte. Aber so viele zerbeulte Egos und abgeschnittene Karrieren wie der VW-Fall hat selten ein Skandal hinterlassen: Neben Peter Hartz sind ein knappes Dutzend Manager verstrickt.
Hartz, der "Self-made" Mann von der Saar, galt als der beste Freund der Arbeiter – bis zur VW-Affäre. Am Mittwoch beginnt der Prozess gegen ihn.
Die deutsche Sprache verdankt Peter Hartz so kreative Wortschöpfungen wie "Job-Floater", "Ich-AG" und "Arbeitszeitkonten". Aber wenn der 65-jährige Ex-Manager redet, zum Beispiel während der Vernehmung durch die Braunschweiger Staatsanwaltschaft im Herbst des vergangenen Jahres, wirkt er seltsam steif. Er stockt, macht irritierende Pausen zwischen den Wörtern, gerät auf holprige Umwege, um dann endlich zu sagen: "Entsprechend dem Orientierungsrahmen Bonus 2003 für 2002 zur Zeugenvernehmung… vom 18. September 2006 entspricht die Gehaltsgruppierung einer Führungskraft der Gehaltsgruppen 31–34."
Ein Gaukler mit zwiedeutiger (gespaltener?) Persöhnlichkeit. Zum Glück für den Angeklagten wird bei Gericht weder von Joselia R. oder den namenlosen Huren in Shanghai, Seoul, Bratislava und Paris die Rede sein, die berufsmäßig nett zu ihm waren und deren Kosten in Höhe von mindestens 5772,48 Euro sein Faktotum Gebauer, dem auch die Anklage droht, bei der Firma als Vertrauensspesen abgerechnet haben soll.
Hartz hat nicht nur der Arbeiterbewegung geschadet, sondern sie sogar verraten. Ein Büttel des Kapitals. Sein Name wird wie kein anderer mit dem Umbau des deutschen Sozialstaates verbunden ("Hartz IV"). Der im Sommer 2005 ausgeschiedene Personalvorstand des Volkswagen-Konzerns wird in diversen Verlagskatalogen als Verfasser von drei Büchern geführt. Die Wahrheit ist aber, wie Hartz selbst mitteilen lässt, dass er seine Bücher "in Teamarbeit" geschrieben habe.
Ziemlich verschraubt hat Hartz vor den Staatsanwälten seine Huren-Eskapaden als "konkrete Ereignisse auf den Reisen" umschrieben. Der Hamburger Johann Schwenn, der den früheren VW-Betriebsratschef Klaus Volkert in der Affäre anwaltlich betreut, drückte sich schon verständlicher aus und nannte die "konkreten Ereignisse" eine "Gelegenheit zum Geschlechtsverkehr mit Prostituierten auf Firmenkosten".
Über die vorgebliche deutsche Macht-Elite hört man allerlei, aber dass ein firmeneigener Lustreisenorganisator, der ehemalige VW-Manager Klaus-Joachim Gebauer, den Personalvorstand Hartz sowie VW-Betriebsräte mit Frauen zu versorgen hatte, ist in der deutschen Skandalgeschichte ohne Beispiel.

----> Hartz' Personalpolitik: <----
- Vier-Tage-Woche ohne vollen Lohnausgleich
- Projekt 5000 mal 5000, bei dem Arbeitslose unter Tariflohn eingestellt wurden.
- "Ich mache euch alle reich!": ein Lieblingsspruch von Peter Hartz in Vertrautenkreisen.
--> Ex-VW-Betriebsratschef Volkert kassierte dank Hartz’scher Boni und Sonderboni von 540000 Euro allein im Jahr 2002 ein Gehalt von knapp 700000 Euro. Seit 1990 hatte der gelernte Schlosser seinen Lohn mit Hilfe von Peter Hartz verzwölffacht. Er durfte Vertrauensspesen abrechnen, für die niemand Belege verlangte.
--> Auch andere Betriebsräte erhielten einen persönlichen Leistungsbonus. Volkert und Hartz, sagt sein Adlatus Gebauer, hätten oft gemeinsam die Orte für internationale Betriebsratstreffen ausgesucht. Brüssel sei nicht in Frage gekommen, weil die Edelhuren bis morgens um vier Uhr in den Clubs gearbeitet hätten und dann müde gewesen seien. Also Brasilien. Oder Mexiko. Die Frage war nur: Zahlte das Werk vor Ort oder das Stammhaus in Wolfsburg?
--> Eine Geliebte von Volkert wurde auf Betriebskosten fürstlich bezahlt, insgesamt fielen 398806,33 Euro an. "I.0. Kostenstelle 1860", notierte Hartz. Seine Kostenstelle.
(the show goes on)
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Samstag, 28. Oktober 2006
Ich maloche, you work, er arbeitet...
faustus, 09:36h
http://www.francobrain.com/arbeite.htm
"Ich arbeite, tu lavori, he works"... Das absurdeste Verb der Welt in Dutzende Sprachen übersetzt.
Eine sowohl faszinierende als auch nutzlose Website!
http://www.francobrain.com/arbeite.htm
Useless page: the verb 'to work', 'working', in many languages. By Peter Patti, from the novel 'Weltgeist Superstar' by P.M. (Rodulf von Gardau). Reali(s)zation: franc'O'brain & Transputer Qasar.
Books. Buecher. Lavorare, arbeiten, malochen.
Languages: English, Italian, Hungarian, German, Spanish, Swedish, Urdu... By Peter Patti.
Nieder mit der Arbeit! Viva il lavoro! Hurra I got a job!
http://www.francobrain.com/arbeite.htm
Aus einer Originalidee von P.M. (Rodulf von Gardau).
Die Werke des Schweizerdeutschen bei Amazon:
http://www.amazon.de/s/ref=nb_ss_w/303-9420625-2111411?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85Z%C3%95%C3%91&url=search-alias%3Daps&field-keywords=Rodulf+von+Gardau+
References:
useless page, books, peter patti, to work, to die, lavorare, arbeiten, malochen, fatigue, jag arbejder, languages, English, Italian, Hungarian, German, Spanish, Swedish, french, russian, franc'O'brain, trabalho, working, lavoro, Rodulf von Gardau, p m, weltgeist, superstar, tripura transfer, rabotaju, libri, jag arbetar, schriftsteller, deutsch, schweiz, minä teen työtä, musica, music, musik, genesis, autoren, authors, autori, patti, frank brain, frankobrain, francobrain, ik werk, jaz delam, eg vanna.
"Ich arbeite, tu lavori, he works"... Das absurdeste Verb der Welt in Dutzende Sprachen übersetzt.
Eine sowohl faszinierende als auch nutzlose Website!
http://www.francobrain.com/arbeite.htm
Useless page: the verb 'to work', 'working', in many languages. By Peter Patti, from the novel 'Weltgeist Superstar' by P.M. (Rodulf von Gardau). Reali(s)zation: franc'O'brain & Transputer Qasar.
Books. Buecher. Lavorare, arbeiten, malochen.
Languages: English, Italian, Hungarian, German, Spanish, Swedish, Urdu... By Peter Patti.
Nieder mit der Arbeit! Viva il lavoro! Hurra I got a job!
http://www.francobrain.com/arbeite.htm
Aus einer Originalidee von P.M. (Rodulf von Gardau).
Die Werke des Schweizerdeutschen bei Amazon:
http://www.amazon.de/s/ref=nb_ss_w/303-9420625-2111411?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85Z%C3%95%C3%91&url=search-alias%3Daps&field-keywords=Rodulf+von+Gardau+
References:
useless page, books, peter patti, to work, to die, lavorare, arbeiten, malochen, fatigue, jag arbejder, languages, English, Italian, Hungarian, German, Spanish, Swedish, french, russian, franc'O'brain, trabalho, working, lavoro, Rodulf von Gardau, p m, weltgeist, superstar, tripura transfer, rabotaju, libri, jag arbetar, schriftsteller, deutsch, schweiz, minä teen työtä, musica, music, musik, genesis, autoren, authors, autori, patti, frank brain, frankobrain, francobrain, ik werk, jaz delam, eg vanna.
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Donnerstag, 19. Oktober 2006
Quote: Philip K. Dick
faustus, 10:00h
"Dreißig Minuten später war der Konferenzsaal mit den verschiedenartigsten Lebensformen gefüllt, und Joe musste feststellen, dass er einige davon auf der Erde schon als Mahlzeit zu sich genommen hatte."
(Aus: 'Der galaktische Topfheiler')
(Aus: 'Der galaktische Topfheiler')
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Mittwoch, 18. Oktober 2006
artusamaK
faustus, 13:38h

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AM-weB = Alle Menschen werden Brüder
faustus, 13:08h

Wir sind nicht viel, aber wir sind alles, was wir haben.
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